Alina works with the Verbatim method for her audios, so she uses the real words of the people she speaks to. The process begins with an in-depth interview, which usually lasts almost two hours. Alina then immerses herself in the words, listens to them over and over again, transcribes them, selects the most essential ones and reassembles them into a monologue. She then speaks the words from the perspective of the person themselves, in the first person.

Alina arbeitet für ihre Audios angelehnt an der Verbatim-Methode, daher mit den echten Worten der Menschen, mit denen sie spricht. Der Prozess beginnt mit einem Tiefeninterviews, das in der Regel fast zwei Stunden dauert. Im Anschluss vertieft Alina sich in die Worte, hört sie immer und immer wieder, transkribiert sie, wählt die essentiellesten aus und setzt sie neu zu einem Monolog zusammen. Sie spricht dann die Worte aus Sicht der Person selbst, in der Ich-Form.

This method makes it possible to gain an insight into the reality of other people, to truly walk in their shoes for the duration of the story and to see the world through their eyes. This is particularly important for minorities, whose perspective is often forgotten and whose voices are often overheard, as in the examples of queer and overweight people:

Podcast: Gentle Spaces

Mit dieser Methode gelingt es, einen Einblick zu erhalten in die Wirklichkeit anderer Menschen, für die Dauer der Geschichte wahrlich in ihren Schuhen zu laufen und die Welt durch ihre Augen zu sehen. Das ist besonders wichtig für die Minderheiten, deren Perspektive oft vergessen wird und deren Stimmen oftmals überhört werden, wie an den Beispielen Queer und Übergewicht:

Podcast: Gentle Spaces

Alina discovered one special feature almost by accident: the great joy that this approach triggers in people with dementia. When she interviewed her grandmother with dementia and read the finished monologue to her weeks later, she almost cried with joy: „I feel the same way,“ she kept repeating, feeling truly understood for the first time in a long time. She had forgotten the interview itself. After her death, this little insight into the reality of her final years has also become a treasured family treasure.

Eine Besonderheit hat Alina fast versehentlich entdeckt: die große Freude, die diese Herangehensweise bei Menschen mit Demenz auslöst. Als sie ihre demente Großmutter interviewte und ihr Wochen später den fertigen Monolog vorlas, weinte diese fast vor Freude: „Genauso geht es mir auch“, wiederholte sie immer wieder und fühlte sich zum ersten Mal seit langem wirklich verstanden. Das Interview selbst hatte sie vergessen. Nach ihrem Tod ist dieser kleine Einblick in die Realität ihrer letzten Jahre zudem ein gehüteter Familienschatz geworden.